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    Sonntag, 3. Juni 2012, 10:21

    Gelöst - Literatur-Frage Nr. 7

    Abenteuergeschichten aus dem Nordamerikanischen Kontinent über das Vordringen der weißen Zivilisation, das waren damals vor allem die Lederstrumpf-Geschichten oder Bücher von Karl May. Ich hatte allerdings noch zwei Bücher eines wenig bekannten aber recht geheimnisumwitterten Schriftstellers.

    Als junger Priester verlies er im Alter von 30 Jahren seine mährische Heimat und floh über Österreich und Deutschland in die USA. Hier nahm er eine neue Identität an und schrieb seine Romane. Zuerst anonym, dann unter einem Pseudonym. In den nächsten Jahre wechselte er öfters zwischen den USA (er erhielt die amerikanische Staatsbürgerschaft) und Europa, bevor er sich in der Schweiz niederlies, wo er wenige Jahre später einsam und zurückgezogen starb. Erst die Eröffnung seines Testamentes führte zur Entdeckung seiner wahren Identität, die er seit seiner Flucht geheim gehalten hatte.

    Seine Werke übten auch einen besonderen Einfluss auf Karl May aus und so ist es auch nicht verwunderlich, dass zumindest eines meiner Bücher des gesuchten Autors vom Karl-May-Verlag, Bamberg herausgegeben wurde.

    Wie heißt das Pseudonym des Schriftstellers unter dem seine Romane bekannt wurden?

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    Sonntag, 3. Juni 2012, 21:19

    Das ist eine harte Nuß. Zeitlich passen würde Friedrich Gerstäcker mit seinen bekannten Werken "Die Regulatoren von Arkansas" und "Die Flußpiraten des Mississippi". Gerstäcker war zwar zeitweilig in den Staaten, stammte jedoch nicht aus Mähren. Sein Grab kann man heute noch in Braunschweig besuchen.

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    Sonntag, 3. Juni 2012, 22:39

    Friedrich Gerstäcker ist ganz nah dran. Kommt auch zeitlich hin. Ist aber nicht der gesuchte Schriftsteller.

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    Dienstag, 5. Juni 2012, 11:00

    lt. Wikipedia:

    .....zuerst als Charles Sidons, dann als Charles Sealsfield.

    Mir ist der Author unbekannt. Karl May, J.F. Cooper, Mark Twain, die Namen sagen mir etwas. Welches Buch hat denn der Bamberger Verlag herausgebracht?

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    Dienstag, 5. Juni 2012, 16:39

    Charles Sealsfield (richtiger Name Carl Anton Postl) ist richtig.

    Von dem Schriftsteller hatte ich früher "Das Kajütenbuch" und das 1965 erschienene "Das blutige Blockhaus" aus dem Karl-May Verlag, das von der Aufmachung den Karl-May-Büchern sehr ähnlich war.
    Im Karl-May Verlag gibt es heute noch seinen Indianer-Roman "Häuptling Tokeah und die Weiße Rose".