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    Donnerstag, 5. Oktober 2023, 16:44

    Raquel Welch - Schauspielerin und Sex- Symbol der 60er und 70er Jahre

    Die in diesem Jahr verstorbene Raquel Welch wurde am 5. September 1940 unter ihrem bürgerlichen Namen Jo Raquel Tejada als ältestes von drei Kindern in Chicago geboren und wuchs in Kalifornien auf. Die Tochter eines bolivianischen Ingenieurs und seiner angloamerikanischen Ehefrau nahm nach dem Besuch der La Jolla High School zunächst Ballettunterricht bei Irene Clark und belegte darüber hinaus bereits im Alter von vierzehn Jahren den ersten Platz bei einem Schönheitswettbewerb. In den Folgejahren verdiente sie ihr Geld als Fotomodell und Wetteransagerin bei einem Fernsehsender in San Diego. Ihre Ziele waren jedoch weiter gesteckt, so daß sie Schauspielunterricht am San Diego College nahm und 1958 ihren Schulfreund James Welch heiratete, von dem sie sich 1964 wieder scheiden ließ.
    Im Jahre 1963 ging Raquel Welch nach Hollywood, lernte dort den Presseagenten und ehemaligen Kinderstar Patrick Curtis kennen und gründete mit ihm das Unternehmen Curtwell Enterprises, eine Firma, die sich insbesondere der Vermarktung des Sex- Appeals von Raquel Welch widmen sollte. Curtis sorgte dafür, daß seine Geschäftspartnerin und spätere Ehefrau an zahlreichen Schönheitswettbewerben teilnahm und verschaffte ihr darüber hinaus auch einen Filmvertrag bei der 20th Century Fox.
    Im Jahre 1964 spielte die brünette Schönheit ihre erste größere Filmrolle in dem Musikstreifen "Roustabout /König der heißen Rhythmen" an der Seite von Elvis Presley und Barbara Stanwyck. Internationale Popularität erlangte sie dann zwei Jahre später als miniaturisierte Medizinerin Cora Peterson in Richard Fleischer´s SF- Spektakel "Fantastic Voyage / Die phantastische Welt" von 1966. Aber erst durch die britische Urzeit- Saga "One Million Years B.C. / Eine Million Jahre vor unserer Zeit", die ebenfalls 1966 von Don Chaffey inszeniert wurde, wurde Raquel Welch nicht zuletzt durch ihre "Ausstrahlung" aufgrund eines sehr knapp geschnittenen Outfits zum international gefagten Star. Ehemann Patrick Curtis hatte diese Produktion mit einer der aufwendigsten Werbekampagnen des modernen Kinos unterstützt.
    Innerhalb eines Jahres zierte die dunkelhaarige Schönheit nun die Titelseiten von über einhundert europäischen und amerikanischen Magazinen. Selbst die Eheschließung von Raquel Welch mit Patrick Curtis wurde intensivst medial vermarktet, indem sich das Paar u.a. im Ehebett ablichten ließ. Obwohl Raquel Welch keine sonderlich überragende schauspielerische Begabung besaß und auch ihre Filme meist nicht zu großen Kassenerfolgen wurden, galt sie dennoch bald als einer der begehrtesten weiblichen Kinostars weltweit. Als Sex- Ikone in der Nachfolge von Marilyn Monroe und Jayne Mansfield wirkte sie in zahlreichen internationalen Produktionen mit und war gegen Ende der 60er Jahre eine der populärsten amerikanischen Leinwanddarstellerinnen. Außer in Rollen als "Vamp" wurde sie auch gerne als rassige Lateinamerikanerin besetzt. Nach einigen Western wie "Bandolero" (1968 ) oder "100 Rifles/ 100 Gewehre" (1969) erhielt sie im Jahre 1970 die Titelrolle in Michael Scarnes Persiflage auf die Filmszene "Myra Breckingridge / Myra Breckingridge- Mann oder Frau ?", der zu einem ausgsprochenen Kassenflop wurde und von Kritikern gern zu den schlechtesten Filmen aller Zeiten gezählt wird. Es folgten Mantel-und -Degen - Produktionen wie "Die drei Musketiere" (1973) und "Die vier Musketiere" (1974), wofür sie 1975 einen Golden Globe Award als "Beste Hauptdarstellerin in der Kategorie Komödie oder Musical" erhielt. In der actionreichen Komödie "L´animal /Ein irrer Typ" ließ sich die Schauspielerin im Jahre 1977 dann von einem doppelten Jean Paul Belmondo umschwärmen.
    Der Übergang von der leichten Muse zum Charakterfach, das sie anstrebte, mißlang Raquel Welch jedoch, und so zog sie sich gegen Ende der 70er Jahre weitgehend aus dem Showbusiness zurück. Gelegentlich nahm sie noch Rollen in diversen TV- Produktionen wahr und war mit ihren Aerobic- Produktionen recht erfolgreich. Im Jahre 1982 versuchte der ehemalige Kurvenstar ein Comeback am Broadway mit dem Musical "Woman of the Year", aber mit eher mäßigem Erfolg. Erfolgreicher war sie im Jahre 1997 am Marquis Theatre mit ihrer Titelrolle in der Produktion "Victor/ Victoria" nach der gleichnamigen Filmkomödie aus dem Jahre 1982.
    Auch nach der Jahrtausendwende nahm Raquel Welch noch gelegentliche Kinorollen an, so u.a. in den Komödien "Legally Blonde / Natürlich blond" (2001) oder "Tortilla Soup / Tortilla Soup - Die Würze des Lebens" (2001). Zu ihren weiteren Arbeiten vor der Kamera zählte auch die kurzlebige TV- Serie "Welcome to the Captain" (2008 ), den Geschichten über einen Apartment- Komplex in Los Angeles, sowie 2012 ein Gastauftritt in der Krimiserie "CSI: Miami".
    Wie bereits erwähnt, war Raquel Welch zwischen 1959 und 1964 mit ihrem Schulfreund James Welch verheiratet, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Ihren Manager und Produzenten Patrick Curtis heiratete sie 1967 und ließ sich im Jahre 1972 wieder von ihm scheiden. 1980 folgte Ehemann Nummer drei in Gestalt des französischen Autors und Regisseurs André Weinfeld, diese Verbindung hielt bis 1990. Den Namen ihres ersten Ehemannes legte Raquel Welch dagegen wohl aus Publicitygründen nie ab, obwohl sie 1999 den Restaurantbetreiber Richard Palmer geehelicht hatte, von dem sie sich 2003/04 wieder "freundschaftlich" trennte.
    Die Mitte der 60er Jahre meistfotografierte Titelschönheit wirkte zwar in mehr als fünfzig Hollywoodfilmen mit, aber ihre schauspielerische Karriere verblaßte mit den ausgehenden 70er Jahren nicht zuletzt altersbedingt recht schnell wieder. Seit 1994 besaß Raquel Welch einen Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame", und im März 2010 veröffentlichte sie ihre Autobiographie unter dem Titel "Raquel: Beyond the Cleavage".
    Der einst gefeierte Star Raquel Welch verstarb am 15. Februar 2023 nach kurzer Krankheit im Alter von 82 Jahren in ihrem Domizil in Los Angeles. Bis heute gilt sie neben ihren schauspielerischen Leistungen als gefeierte Sex- Ikone insbesondere der 60er Jahre.

    www.youtube.com/watch?v=Nd-kdrF6rxk
    www.youtube.com/watch?v=QNWg8IiW6hk

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    Sonntag, 8. Oktober 2023, 00:46

    RE: Raquel Welch - Schauspielerin und Sex- Symbol der 60er und 70er Jahre

    Vielen Dank, die Autobiographie werde ich mir in der Bibliothek vorbestellen.



    Raquel Welch einen Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame", und im März 2010 veröffentlichte sie ihre Autobiographie unter dem Titel "Raquel: Beyond the Cleavage".
    Der einst gefeierte Star Raquel Welch verstarb am 15. Februar 2023 nach kurzer Krankheit im Alter von 82 Jahren in ihrem Domizil in Los Angeles. Bis heute gilt sie neben ihren schauspielerischen Leistungen als gefeierte Sex- Ikone insbesondere der 60er Jahre.

    www.youtube.com/watch?v=Nd-kdrF6rxk
    www.youtube.com/watch?v=QNWg8IiW6hk

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    Sonntag, 2. Juni 2024, 17:58

    RE: Raquel Welch - Schauspielerin und Sex- Symbol der 60er und 70er Jahre

    Sie spielte in einem Western namens "Bandolero" die Frau von Jock Mahoney, den ich seit "Yancy Derringer" sehr mochte.
    Aber egal, wie oft ich mir auf TCM "Bandolero" anschaute, man kann Jock Mahoney nicht erkennen.

    https://www.imdb.com/title/tt0062708/reference/
    Die in diesem Jahr verstorbene Raquel Welch wurde am 5. September 1940 unter ihrem bürgerlichen Namen Jo Raquel Tejada als ältestes von drei Kindern in Chicago geboren und wuchs in Kalifornien auf. Die Tochter eines bolivianischen Ingenieurs und seiner angloamerikanischen Ehefrau nahm nach dem Besuch der La Jolla High School zunächst Ballettunterricht bei Irene Clark und belegte darüber hinaus bereits im Alter von vierzehn Jahren den ersten Platz bei einem Schönheitswettbewerb. In den Folgejahren verdiente sie ihr Geld als Fotomodell und Wetteransagerin bei einem Fernsehsender in San Diego. Ihre Ziele waren jedoch weiter gesteckt, so daß sie Schauspielunterricht am San Diego College nahm und 1958 ihren Schulfreund James Welch heiratete, von dem sie sich 1964 wieder scheiden ließ.
    Im Jahre 1963 ging Raquel Welch nach Hollywood, lernte dort den Presseagenten und ehemaligen Kinderstar Patrick Curtis kennen und gründete mit ihm das Unternehmen Curtwell Enterprises, eine Firma, die sich insbesondere der Vermarktung des Sex- Appeals von Raquel Welch widmen sollte. Curtis sorgte dafür, daß seine Geschäftspartnerin und spätere Ehefrau an zahlreichen Schönheitswettbewerben teilnahm und verschaffte ihr darüber hinaus auch einen Filmvertrag bei der 20th Century Fox.
    Im Jahre 1964 spielte die brünette Schönheit ihre erste größere Filmrolle in dem Musikstreifen "Roustabout /König der heißen Rhythmen" an der Seite von Elvis Presley und Barbara Stanwyck. Internationale Popularität erlangte sie dann zwei Jahre später als miniaturisierte Medizinerin Cora Peterson in Richard Fleischer´s SF- Spektakel "Fantastic Voyage / Die phantastische Welt" von 1966. Aber erst durch die britische Urzeit- Saga "One Million Years B.C. / Eine Million Jahre vor unserer Zeit", die ebenfalls 1966 von Don Chaffey inszeniert wurde, wurde Raquel Welch nicht zuletzt durch ihre "Ausstrahlung" aufgrund eines sehr knapp geschnittenen Outfits zum international gefagten Star. Ehemann Patrick Curtis hatte diese Produktion mit einer der aufwendigsten Werbekampagnen des modernen Kinos unterstützt.
    Innerhalb eines Jahres zierte die dunkelhaarige Schönheit nun die Titelseiten von über einhundert europäischen und amerikanischen Magazinen. Selbst die Eheschließung von Raquel Welch mit Patrick Curtis wurde intensivst medial vermarktet, indem sich das Paar u.a. im Ehebett ablichten ließ. Obwohl Raquel Welch keine sonderlich überragende schauspielerische Begabung besaß und auch ihre Filme meist nicht zu großen Kassenerfolgen wurden, galt sie dennoch bald als einer der begehrtesten weiblichen Kinostars weltweit. Als Sex- Ikone in der Nachfolge von Marilyn Monroe und Jayne Mansfield wirkte sie in zahlreichen internationalen Produktionen mit und war gegen Ende der 60er Jahre eine der populärsten amerikanischen Leinwanddarstellerinnen. Außer in Rollen als "Vamp" wurde sie auch gerne als rassige Lateinamerikanerin besetzt. Nach einigen Western wie "Bandolero" (1968 ) oder "100 Rifles/ 100 Gewehre" (1969) erhielt sie im Jahre 1970 die Titelrolle in Michael Scarnes Persiflage auf die Filmszene "Myra Breckingridge / Myra Breckingridge- Mann oder Frau ?", der zu einem ausgsprochenen Kassenflop wurde und von Kritikern gern zu den schlechtesten Filmen aller Zeiten gezählt wird. Es folgten Mantel-und -Degen - Produktionen wie "Die drei Musketiere" (1973) und "Die vier Musketiere" (1974), wofür sie 1975 einen Golden Globe Award als "Beste Hauptdarstellerin in der Kategorie Komödie oder Musical" erhielt. In der actionreichen Komödie "L´animal /Ein irrer Typ" ließ sich die Schauspielerin im Jahre 1977 dann von einem doppelten Jean Paul Belmondo umschwärmen.
    Der Übergang von der leichten Muse zum Charakterfach, das sie anstrebte, mißlang Raquel Welch jedoch, und so zog sie sich gegen Ende der 70er Jahre weitgehend aus dem Showbusiness zurück. Gelegentlich nahm sie noch Rollen in diversen TV- Produktionen wahr und war mit ihren Aerobic- Produktionen recht erfolgreich. Im Jahre 1982 versuchte der ehemalige Kurvenstar ein Comeback am Broadway mit dem Musical "Woman of the Year", aber mit eher mäßigem Erfolg. Erfolgreicher war sie im Jahre 1997 am Marquis Theatre mit ihrer Titelrolle in der Produktion "Victor/ Victoria" nach der gleichnamigen Filmkomödie aus dem Jahre 1982.
    Auch nach der Jahrtausendwende nahm Raquel Welch noch gelegentliche Kinorollen an, so u.a. in den Komödien "Legally Blonde / Natürlich blond" (2001) oder "Tortilla Soup / Tortilla Soup - Die Würze des Lebens" (2001). Zu ihren weiteren Arbeiten vor der Kamera zählte auch die kurzlebige TV- Serie "Welcome to the Captain" (2008 ), den Geschichten über einen Apartment- Komplex in Los Angeles, sowie 2012 ein Gastauftritt in der Krimiserie "CSI: Miami".
    Wie bereits erwähnt, war Raquel Welch zwischen 1959 und 1964 mit ihrem Schulfreund James Welch verheiratet, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Ihren Manager und Produzenten Patrick Curtis heiratete sie 1967 und ließ sich im Jahre 1972 wieder von ihm scheiden. 1980 folgte Ehemann Nummer drei in Gestalt des französischen Autors und Regisseurs André Weinfeld, diese Verbindung hielt bis 1990. Den Namen ihres ersten Ehemannes legte Raquel Welch dagegen wohl aus Publicitygründen nie ab, obwohl sie 1999 den Restaurantbetreiber Richard Palmer geehelicht hatte, von dem sie sich 2003/04 wieder "freundschaftlich" trennte.
    Die Mitte der 60er Jahre meistfotografierte Titelschönheit wirkte zwar in mehr als fünfzig Hollywoodfilmen mit, aber ihre schauspielerische Karriere verblaßte mit den ausgehenden 70er Jahren nicht zuletzt altersbedingt recht schnell wieder. Seit 1994 besaß Raquel Welch einen Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame", und im März 2010 veröffentlichte sie ihre Autobiographie unter dem Titel "Raquel: Beyond the Cleavage".
    Der einst gefeierte Star Raquel Welch verstarb am 15. Februar 2023 nach kurzer Krankheit im Alter von 82 Jahren in ihrem Domizil in Los Angeles. Bis heute gilt sie neben ihren schauspielerischen Leistungen als gefeierte Sex- Ikone insbesondere der 60er Jahre.

    www.youtube.com/watch?v=Nd-kdrF6rxk
    www.youtube.com/watch?v=QNWg8IiW6hk