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    Donnerstag, 16. Juni 2011, 19:22

    Erinnerung an eine kuriose Schallplattensammlung

    Bei 'Radio Point' in Oldenburg gab's (vor knapp fünfzig Jahren) Schallplatten für 50 Pfennig, ich weiß nicht mehr ob gebraucht oder alt oder was ... Mein Vater brachte eines Tages einen kleinen Haufen davon mit, und diese Platten bildeten eine Zeit lang unsere kleine Sammlung ...

    Was gab's da, Chris Howland, "Mädchen für alles" hieß das Lied glaub' ich, Caterina Valente, "Parlez moi d'amour" (ich hab's noch im Ohr, "unter blühenden Bäumen - e", Ralph Bendix, "Die große Nummer", Barnabas von Geczy & Orchester, "Puszta-Fox" (sehr schön), Bill Ramsey, "Ohne Krimi geht die Mimi ..." und noch das eine oder andere, das mir im Moment nicht mehr einfällt ...

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    Donnerstag, 16. Juni 2011, 20:13

    Singles kosteten gegen Ende der 60er 4 DM, LPs so um die 20 DM. War damals ordentlich viel Geld. Deshalb wurden noch viele Platten von meinen Eltern gehört, oder eben vom "Wühltisch", da kosteten sie 50 Pfennig oder 1 DM. Waren meistens alte deutsche Schlager. Hans Albers: Auf der Reeperbahn nachts um halb eins, Ronny: Oh my Darling Clementine, Rex Gildo, Gus Backus: Wooden Heart, Blue Diamonds: Ramona, Die kleine Conny: Pack die Badehose ein, Marsch- oder Volksmusik.

    Die aktuellen Hits hörte ich in meinem batterriebetriebenen Taschenradio. Erst Anfang der 70er wuchs dann so langsam meine eigene Plattensammlung (die meisten habe ich heute noch, ziehe alte Schallplatten jeder modernen CD vor).

    3

    Donnerstag, 16. Juni 2011, 21:19

    Ja richtig, Ronny, der war auch dabei in der Sammlung. "In Montana in den Bergen ..."


    Die aktuellen Hits hörte ich in meinem batterriebetriebenen Taschenradio.

    Radio Luxemburg ...

    :)

    4

    Donnerstag, 16. Juni 2011, 21:36

    Bei Ronny hieß die Clementine übrigens Caroline.

    :)

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    Donnerstag, 16. Juni 2011, 22:25



    Die aktuellen Hits hörte ich in meinem batterriebetriebenen Taschenradio. Erst Anfang der 70er wuchs dann so langsam meine eigene Plattensammlung (die meisten habe ich heute noch, ziehe alte Schallplatten jeder modernen CD vor).
    Ich bekam damals einen kleinen Kassettenrecorder, damit konnte ich eine Menge aufnehmen. Teils Vom Radio, teils habe ich mir auch Platten von Freundinnen zum Überspielen ausgeliehen. Für Platten musste ich jedes Mal sparen. War ein teurer Spaß. Ich habe die meisten Platten noch heute, obwohl sie zu einem großen Teil arg knistern.

    6

    Freitag, 17. Juni 2011, 16:40

    Bei Ronny hieß die Clementine übrigens Caroline.

    :)
    Ja natürlich. Ist aber auch schon lange her, und dann gabs da noch die kleine Annabell.

    7

    Sonntag, 26. Juni 2011, 20:31

    Sicher erinnern sich die meisten noch an diese Plattentaschen von früher, in denen man seine Singles bequem transportieren konnte. Als ich danach mal bei eBay gesucht habe, fand ich zu meiner Überraschung nicht nur leere Taschen, sondern vielfach auch welche, in denen noch Platten drin waren. Sehr oft sogar welche, die ich auf meiner Wunschliste stehen hatte, die Titel waren meistens aufgelistet. Ich habe mehrere dieser gefüllten Plattentaschen ersteigern können und damit meine 50er/60er-Plattensammlung ziemlich gut ergänzen können, und das um ein Vielfaches billiger, als wenn ich mir die Platten einzeln gekauft oder ersteigert hätte.

    8

    Dienstag, 5. Juli 2011, 16:33

    Solche Plattentaschen (Singlealben) für meine Singles hatte ich auch, schön bunt. Und kurios waren auch die Platten darin. Bevor ich mir eigene Platten kaufen konnte, hatte ich sie von meinen Eltern und sonstigen Verwandten "geerbt", d.h. sie haben ausgemistet und ich habe sie bekommen. Darunter waren alte Schlager wie Die Kirschen in Nachbars Garten von Peter Alexander, Lilli Marleen von Lale Anderson oder Vorm Stadtpark die Laternen von Gitte und Rex. Etwas moderner waren damals die Scheiben, die mein Cousin mir schenkte, der Schmachtfetzen Monja von Roland W. oder Ha, Ha, said the Clown von Manfred Mann. 1973 kaufte ich mir dann von meinem ersparten Geld meine erste eigene Single:

    Heart Of Gold von Neil Young.

    Von den alten Platten habe ich keine einzige mehr, aber noch viele Neil Young CDs.

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    Montag, 7. November 2011, 15:57

    Aufnahmen vom Radio




    Die aktuellen Hits hörte ich in meinem batterriebetriebenen Taschenradio. Erst Anfang der 70er wuchs dann so langsam meine eigene Plattensammlung (die meisten habe ich heute noch, ziehe alte Schallplatten jeder modernen CD vor).

    Ich bekam damals einen kleinen Kassettenrecorder, damit konnte ich eine Menge aufnehmen. Teils Vom Radio, teils habe ich mir auch Platten von Freundinnen zum Überspielen ausgeliehen. Für Platten musste ich jedes Mal sparen. War ein teurer Spaß. Ich habe die meisten Platten noch heute, obwohl sie zu einem großen Teil arg knistern.
    Immer wenn ich aus dem Radio, wie damals üblich mit dem Mikrofon am aufnehmen war, kam weder meine Mutter ins Zimmer und sprach in die Aufnahme rein,es klingelte an der Wohnungstür oder der Wellensittich ( er wurde immer mit einem Tuch abgedeckt fing an zu schreien. Es gab kaum eine Aufnahme dieser Zeit ohne Störung. So hatte meine Crimson and Clover Version, Vogelrufe im Hintergrund

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    Montag, 7. November 2011, 16:00

    RE: Aufnahmen vom Radio




    Die aktuellen Hits hörte ich in meinem batterriebetriebenen Taschenradio. Erst Anfang der 70er wuchs dann so langsam meine eigene Plattensammlung (die meisten habe ich heute noch, ziehe alte Schallplatten jeder modernen CD vor).

    Ich bekam damals einen kleinen Kassettenrecorder, damit konnte ich eine Menge aufnehmen. Teils Vom Radio, teils habe ich mir auch Platten von Freundinnen zum Überspielen ausgeliehen. Für Platten musste ich jedes Mal sparen. War ein teurer Spaß. Ich habe die meisten Platten noch heute, obwohl sie zu einem großen Teil arg knistern.
    Immer wenn ich aus dem Radio, wie damals üblich mit dem Mikrofon am aufnehmen war, kam weder meine Mutter ins Zimmer und sprach in die Aufnahme rein,es klingelte an der Wohnungstür oder der Wellensittich ( er wurde immer mit einem Tuch abgedeckt fing an zu schreien. Es gab kaum eine Aufnahme dieser Zeit ohne Störung. So hatte meine Crimson and Clover Version, Vogelrufe im Hintergrund

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    Montag, 7. November 2011, 16:03

    Solche Plattentaschen (Singlealben) für meine Singles hatte ich auch, schön bunt. Und kurios waren auch die Platten darin. Bevor ich mir eigene Platten kaufen konnte, hatte ich sie von meinen Eltern und sonstigen Verwandten "geerbt", d.h. sie haben ausgemistet und ich habe sie bekommen. Darunter waren alte Schlager wie Die Kirschen in Nachbars Garten von Peter Alexander, Lilli Marleen von Lale Anderson oder Vorm Stadtpark die Laternen von Gitte und Rex. Etwas moderner waren damals die Scheiben, die mein Cousin mir schenkte, der Schmachtfetzen Monja von Roland W. oder Ha, Ha, said the Clown von Manfred Mann. 1973 kaufte ich mir dann von meinem ersparten Geld meine erste eigene Single:

    Heart Of Gold von Neil Young.

    Von den alten Platten habe ich keine einzige mehr, aber noch viele Neil Young CDs.




    Ich finde auch heute immer noch, seine LP After the Goldrush am besten.

    In meiner frühsten Kindheit hörte ich Operetten , weil nichts anderes da war. Meine erste Single war Gus Backus; Da sprach der alte Häuptling der Indianer.

    In den Radioläden gab es damals Werbeplatten. Die klingende Post. Hier wurden die neusten Schlager angespielt.

    Meine Kindheit war wie beschrieben, nicht sehr schön und wie ich nun in einem Schlager hörte: Mit 17 fängt das Leben erst an, war ich beruhigt. Mit 17 bin ich dann ausgezogen.

    Der letzte Satz meiner Mutter lautete: Wer einmal ausgezogen ist, braucht nicht mehr wieder zukommen.Das habe ich auch beherzigt

    .Immer wenn ich aus dem Radio, wie damals üblich mit dem Mikrofon am aufnehmen war, kam weder meine Mutter ins Zimmer und sprach in die Aufnahme rein,es klingelte an der Wohnungstür oder der Wellensittich ( er wurde immer mit einem Tuch abgedeckt fing an zu schreien. Es gab kaum eine Aufnahme dieser Zeit ohne Störung. So hatte meine Crimson and Clover Version, Vogelrufe im Hintergrund

    http://covergalerie.org/DATEN/G/GUS%20BA…us%20Backus.htm

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    Montag, 7. November 2011, 16:43

    Mit 17 fängt das Leben erst an, war ich beruhigt. Mit 17 bin ich dann ausgezogen.


    Früher zog es uns viel früher hinaus. So schnell wie möglich selbständig. Heutztage wohnen ja viele über 20jährige immer noch im "Hotel Mama". Ich habe ebenfalls mit 17 die elterliche Wohnung verlassen. Bei mir lag es allerdings nicht an meinen Eltern, sondern vor allem an der kleinen Wohnung. Ich hatte mit 17 immer noch kein eigenes Zimmer. Eigenes Geld verdienen (von meinen Eltern kam da nichts) war der wichtigste Grund. Das meiste von dem Geld habe ich dann für Schallplatten ausgegeben. Zuerst musste allerdings ein etwas besserer Schallplattenspieler her. Ich hatte bis dahin immer noch einen kleines Mono-Koffergerät.

    13

    Montag, 7. November 2011, 17:02


    Immer wenn ich aus dem Radio, wie damals üblich mit dem Mikrofon am aufnehmen war, kam weder meine Mutter ins Zimmer und sprach in die Aufnahme rein,es klingelte an der Wohnungstür oder der Wellensittich ( er wurde immer mit einem Tuch abgedeckt fing an zu schreien. Es gab kaum eine Aufnahme dieser Zeit ohne Störung. So hatte meine Crimson and Clover Version, Vogelrufe im Hintergrund


    Das kenne ich auch. Viele meiner ersten Musikkassetten hatten solche "Zusätze", Aufforderungen meiner Mutter, die Musik leiser zu stellen, Vogelgezwitscher (von draußen) und dann donnerten zu dieser Zeit ja noch Starfighter oder Phantom Düsenjäger über unser Dorf. Mein zweiter Kassettenrekorder hatte dann einen Anschluß für Radio oder Plattenspieler.

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    Montag, 7. November 2011, 17:08

    Mit 17 fängt das Leben erst an, war ich beruhigt. Mit 17 bin ich dann ausgezogen.


    Früher zog es uns viel früher hinaus. So schnell wie möglich selbständig. Heutztage wohnen ja viele über 20jährige immer noch im "Hotel Mama". Ich habe ebenfalls mit 17 die elterliche Wohnung verlassen. Bei mir lag es allerdings nicht an meinen Eltern, sondern vor allem an der kleinen Wohnung. Ich hatte mit 17 immer noch kein eigenes Zimmer. Eigenes Geld verdienen (von meinen Eltern kam da nichts) war der wichtigste Grund. Das meiste von dem Geld habe ich dann für Schallplatten ausgegeben. Zuerst musste allerdings ein etwas besserer Schallplattenspieler her. Ich hatte bis dahin immer noch einen kleines Mono-Koffergerät.

    Mein erster eigener Plattenspieler, war ein Dual-Koffergerät. Der Deckel diente als Lautsprecher.

    Farbe rot/grau für 30 DM gebraucht. Meine erste LP von den Monkees.Die erste progressive LP war Iron Butterfly; In a gadda da vida.

    15

    Montag, 7. November 2011, 17:14

    Kein Interesse an "Hotel Mama"

    Da seid ihr, selbst für damalige Verhältnisse, schon sehr früh flügge geworden, zumal ihr damals noch nicht volljährig wart. In dieser Beziehung war ich eher Spätentwickler, habe während meiner Berufsausbildung aus Kostengründen noch zuhause gewohnt und bin erst mit 23 zwecks Studium in eine andere Stadt und ins Studentenwohnheim (Zimmer mit 9 qm) gezogen. Verköstigen mußte ich mich allerdings schon seit dem 15. Lebensjahr selbst, da meine Mutter früh verstorben war.

    Unser Nachbarssohn ist mittlerweile 26 und wohnt trotz Freundin und Gelegenheitsjobs immer noch leidenschaftlich gern im "Hotel Mama", denn es ist ja soo bequem...

    Ist natürlich auch zeitgeistbedingt, denn zumindest bis in die mittleren 70er war an Arbeits- und damit Existenzmöglichkeiten wahrlich kein Mangel. Heute dagegen lavieren sich viele junge Erwachsene durch Teilzeitjobs mit Nettoeinkommen von unter 1000,- Euro. Da wird´s schwierig mit dem Aufbau einer eigenen Existenz.

    16

    Montag, 7. November 2011, 21:25

    Meine erste Single war Gus Backus; Da sprach der alte Häuptling der Indianer.


    Das war die B-Seite der Gus Backus Single "Wooden Heart" aus dem Jahre 1960. Die Single habe ich heute noch.

    17

    Mittwoch, 9. November 2011, 08:26

    ReReRE... Aufnahmen vom Radio

    Also das kenne ich auch noch: Mit dem Mikrofon vor dem Radio und die Mutter stürmt ins Zimmer. So hatte ich jahrelang eine Version von Uriah Heep "Lady in Black" ohne die "Oh lady lend your hand, I cried, oh let me rest here at your side" Strophe. Abends musste ich oft ins WC/Bad ausweichen, weil die ältere Schwester wieder früh ins Bett musste. Und Donnerstags abend lief bei HR1 ja die "Internationale Hitparade". Gestörrt hat mich auch, wenn der Moderator wieder einmal zu früh ins Lied gesprochen hat. Oder endlich kam das Lieblingslied, worauf man schon so lange gewartet hat, und dann....der Verkehrsinweis. Ein Geisterfahrer ist unterwegs. Heute finde ich diese Meldungen ja super, mit 12 Jahren haben sie mich aber genervt.
    Und dann gab es da noch eine Aufnahme von Deep Purple's "Child in Time". Am Anfang mit der Orgel und Vogelgezwitscher vom Nachbarshaus im Hintergrund. Hat irgendwie gepasst. Diese Version gefiel mir besser als das Original auf "In Rock".

    18

    Dienstag, 15. November 2011, 10:34

    Singles kosteten gegen Ende der 60er 4 DM, LPs so um die 20 DM. War damals ordentlich viel Geld. Deshalb wurden noch viele Platten von meinen Eltern gehört, oder eben vom "Wühltisch", da kosteten sie 50 Pfennig oder 1 DM. Waren meistens alte deutsche Schlager. Hans Albers: Auf der Reeperbahn nachts um halb eins, Ronny: Oh my Darling Clementine, Rex Gildo, Gus Backus: Wooden Heart, Blue Diamonds: Ramona, Die kleine Conny: Pack die Badehose ein, Marsch- oder Volksmusik.

    Die aktuellen Hits hörte ich in meinem batterriebetriebenen Taschenradio. Erst Anfang der 70er wuchs dann so langsam meine eigene Plattensammlung (die meisten habe ich heute noch, ziehe alte Schallplatten jeder modernen CD vor).
    Da die Musiktruhe im Wohnzimmer stand und wenn mein Vater zu Hause war immer nur dicke Backenmusik (Blasmusik) lief,
    wünschte ich mir ein kleines Transistorradio zum Geburtstag.
    Wie erwartet bekam ich keines.

    Der Lieblingsneffe, auch Patenkind meines Vaters hatte im folgenden Jahr Konfirmation. Zu diesem Anlass schenkten meine Eltern ihm ein teures Transistorradio

    Als das Radio nun getestet werden sollte, stellte man fest das dort im hintersten Bayern kein Empfang auf diesem Radio war.
    Mein Cousin bekam nun Geld um sich was anderes zu kaufen.
    Als nun wieder mein Geburtstag war öffnete ich voller Vorfreude die Geschenke. Kein Radio . (Mein schon öfters erwähnter lieber Onkel, schenkte mir ein Jahre später
    ein Kofferradio sogar mit UKW-Empfang)

    Wie ich nun 43 Jahre später die Wohnung meinen verstorbenen Eltern auflöste, fand ich in einem Schrank dieses bewusste Radio. Es wurde nie benutzt.

    Kann man solche Eltern verstehen?

    Ich habe alles aus dem Haushalt meiner Eltern verschenkt oder weggeworfen.

    19

    Dienstag, 15. November 2011, 13:03

    Kann man seine Eltern verstehen ?

    Vielleicht haben Dir deine Eltern aus pädagogischen Gründen seinerzeit das Radio vorenthalten, so nach dem Motto: Der Junge soll was lernen und nicht den ganzen Tag mit dem Radio rumdudeln. Ein Radio hatte damals auch noch einen ganz anderen Stellenwert als heute und wurde intensiver genutzt. Ich hätte Anfang der 70er auch gerne den Grundig- Satellit (Weltempfänger) gehabt und habe ihn nie bekommen, wohl auch aus Kostengründen.

    Ähnliche Probleme haben wir heute mit unseren Töchtern. Die würden auch am liebsten den ganzen Tag im Internet surfen oder sich auf youtube die zahlreichen Manga- Filmchen ansehen. Letztendlich haben wir die Benutzungszeit auf zwei Stunden pro Tag und Nase begrenzt. Anders ging es leider nicht.

    20

    Montag, 11. Februar 2013, 19:16

    Kurioses Platten-Allerlei

    Ich kann mich noch an die Plattensammlung meiner Eltern erinnern. Sie standen in dem Musikschränkchen unterhalb des Plattenspielers in einem Telefunken Plattofix Ständer. Alle Platten ohne Hülle. Plattencover wie sie die meisten von uns kennen, waren in den 50ern noch nicht so verbreitet, zumindest nicht für Schellack und Singles. Es waren auch noch etliche Schellack-Platten dabei, 10"- und 12"-LPs, Singles, Schallfolien natürlich alles noch in Mono. Beim Abspielen auf dem Plattenspieler musste man nicht nur auf die richtige Geschwindigkeit achten, sondern auch den richtigen Abtastatdiamanten auswählen, die dickere Nadel für die Schellack und die dünnere Nadel für alle anderen Platten (einstellbar am Tonarm des Plattenspielers).