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    Mittwoch, 20. Juli 2011, 13:11

    Ferienzeit, Regenzeit

    Ferienzeit, Regenzeit. Wie die Zeit vertreiben? Mit einfachen Mitteln nämlich Papier und Bleistift, dass jedes Kind irgendwo in Reichweite hatte, liesen sich viele Spiele spielen. Gut erinnere ich mich an Schiffe versenken und Stadt, Land, Fluß. Ein einfaches Spiel war auch "Drei gewinnt". Auf einem karierten Blatt Papier wurde ein 3x3 Kästchen großes Feld gemalt. Abwechselnd markierte ein Spieler ein Feld mit einem X, der andere eines mit einem O. Sieger war, wer zuerst drei Felder in einer Reihe (horizontal, vertikal oder diagonal) mit seinem Symbol gefüllt hatte. Ein ähnliches Spiel nannte sich "Käsekästchen", hier wurde auf einem karierten Blatt Papier ein Spielfeld eingezeichnet. Darin wurde abwechselnd bei einem Kästchen eine Seite mit einen Stift nachgezeichnet. Ziel war drei Striche zu einem Viereck zu ergänzen. Gewinner war, wer am Schluss die meisten Vierecke hatte, oder so ähnlich, so genau erinnere ich mich da nicht mehr. Es gab noch sehr viel mehr Spiele, die mit Bleistift und Papier gespielt werden konnten. Die meisten habe ich aber leider schon vergessen.

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    Mittwoch, 20. Juli 2011, 16:21

    Die kenne ich auch alle noch, und auch noch einige weitere, eins hieß "Opa sitzt in der Badewanne". Dieser Satz stand ganz oben auf dem Blatt Papier, und zwischen jedem Wort und dem nächsten waren dann Linien nach unten gezogen. anhand der Linien wurde später dann gefaltet.

    Der erste, der das Blatt dann bekam, schrieb unter "Opa" das Subjekt, zum Beispiel "Die Pferde", "Oma" oder sonst was. Dann wurde der Zettel so gefaltet, dass der Nächste das Geschriebene nicht lesen konnte. Derjenige schrieb unter "sitzt", dann ein Verb und faltete den Zettel noch mal, usw. Da kamen die sonderbarsten Sätze heraus, wie "Die Heinzelmännchen galoppieren in den Zug".

    Beliebt war auch das Galgenmännchenspiel. Das wurde damals auf dem Papier gespielt, heute kennen das manche noch auf dem PC.

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    Mittwoch, 27. Juli 2011, 11:25

    Woran ich mich noch gut erinnere, sind Kartennachmittage. In meiner Kindheit wurde noch viel Karten gespielt, wenn das Wetter zu schlecht war, um in den Garten zu gehen. Mama, Oma und ich spielten meistens Rommé, manchmal auch Canasta. Auch meine andere Oma machte, wenn sie zu Besuch kam (etwa einmal die Woche) beim Kartenspielen mit.

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    Mittwoch, 27. Juli 2011, 19:55

    Käsekästchen kenne ich nur noch dem Namen nach. Die anderen aber noch recht gut. Vor allem Schiffe versenken und Stadt, Land, Fluss wurden sehr oft gespielt. Ebenso Kartenspiele. Mit meinen Großeltern und meiner Tante ein Kartenspiel namens Durak. Mit Freunden vor allem Rommee, später Mau Mau und Skat. Natürlich auch die Kinder-Kartenspiele Schwarzer Peter und Elfer raus. Man musste sich aber (trotz Großeltern, Verwandten, Geschwister und Freunden) öfters auch alleine beschäftigten. Computerspiele, Internet und dererlei gab es noch nicht und im Fernsehen lief nichts. Neben lesen beschäftigte ich mich dann mit Rätselraten. Da waren zum einen die Rätselseiten in den Zeitschriften (z.B. HörZu Original und Fälschung oder Kreuzworträtsel) und dann gab es auch noch spezielle Rätselhefte. Damit konnte man sich eine ganze Zeit lang beschäftigten. Und die Allgemeinbildung wurde auch gefördert: Nebenfluss der Donau, waagerecht 4 Buchstaben oder Germanische Gottheit, senkrecht 3 Buchstaben.

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    Mittwoch, 27. Juli 2011, 22:24

    Alleine konnte ich mich sogar noch viel besser beschäftigen. Entweder las ich ein Buch, oder ich ging ins Schreibwarengeschäft und kaufte mir Comics. Für Felix, Fix und Foxy und für Micky Maus ging damals ein guter Teil meines Taschengeldes drauf.

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    Montag, 1. August 2011, 17:54

    Lesen war überhaupt die Freizeitbeschäftigung Nr. 1, besonders in der Ferienzeit bei schlechtem Wetter. Ob Bücher, Romanhefte oder Comics. Da selten genügend Lesestoff vorhanden war, wurde vieles mehrfach gelesen. Bücher wie Der Schatz im Silbersee, die Lederstrumpfgeschichten oder Tom Sawyers Abenteuer habe ich in meiner Kindheit wohl 4-6 mal gelesen. Etliche andere Bücher ähnlich oft und einige Comics wohl noch häufiger.

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    Montag, 1. August 2011, 20:02

    Die Schatzinsel war übrigens ein guter Tipp. Ich habe mir den Adventsvierteiler schon angesehen und in dem Buch lese ich aktuell noch. Jetzt wundere ich mich noch mehr, dass das in meiner Kindheit und Jugend an mir vorbeigegangen ist, denn ich habe durchaus nicht nur typische Mädchenlektüre, sondern auch beispielweise "Tom Sawyer" und "Winnetou" gelesen. Die Shatzinsel hätte durchaus auch in meiner Jugend auf meiner Linie gelegen.

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    Dienstag, 2. August 2011, 07:00

    Die Schatzinsel war und ist immer noch mein Lieblings-Adventsvierteiler und für mich der einzige wirklich gute Piratenfilm. An manche gute Bücher kommt man manchmal halt etwas später. Bei mir war es "Der Herr der Ringe", allerdings gab es das Buch in meiner Kindheit in den 60ern auch noch nicht auf deutsch.

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    Sonntag, 2. Juni 2013, 17:26

    Wir sind bei Regen trotzdem rausgegangen. Nur bei Nebek durften wir nicht raus. Besonders toll war es, als auf dem Fußballplatz eine riesengroße Pfütze war. Die Pfütze war eingefrohren und es hatte drübergeschneit. Irgendwann taute sie und wir sahen, wie sich die Eisschollen lockerten und umherschwammen. Wir konnten uns auf ihnen weitertreiben lassen bei 20 kg Körpergewicht und von einer Scholle zur anderen springen. Ich habe noch nie so oft die Strumpfhose gewechselt wie an dem Tag!!! Ein unvergeßliches Wintererlebnis.

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    Montag, 26. August 2013, 11:28

    Da bin ich ja als Leseratte nicht alleine gewesen. Meine Mutter war zwar zuhause, aber sie hat sich nie um mich gekümmert. Ganz im Gegensatz zu meiner Tante, die bei uns im Haus lebte. Mit der habe ich alle die oben aufgeführten Spiele (bis auf Dakar oder wie das hieß) gespielt. Außerdem auch noch Würfelspiele für die man nur Würfel, Zettel und Stift brauchte wie 10.000 oder Läusewürfeln. Gesellschaftsspiele wie Mensch-ärgere-dich nicht natürlich auch. Mit Papier gab es auch noch ein Spiel, dass sich Mistkarren schieben nannte. Zahlen wurden wahllos auf dem Zettel verteilt und dann sagte der eine an zu welcher Zahl man mittels eines Striches als nächstes kommen musste. Das Knifflige daran war, dass sich die Linien nie überschneiden durften. Gerätselt habe ich auch viel. Meine Tante aus Lübeck hat das auch geliebt und manchmal haben wir die Rätsel dann gemeinsam gelöst wenn sie zu Besuch war oder ich bei ihr.

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    Sonntag, 1. September 2013, 14:22

    Ja, die Spiele auf Papier waren meist die spannendsten. Das Spiel mit den Zahlen kenne ich nicht, hätte mir aber mit Sicherheit Spaß gemacht. Unschön finde ich, daß solche Spiele, für die wir nur Stift und Papier brauchten, heute teuer vermarktet werden.

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    Montag, 6. Juli 2015, 12:14

    Karten- und Knobelspiele

    Woran ich mich noch gut erinnere, sind Kartennachmittage. In meiner Kindheit wurde noch viel Karten gespielt, wenn das Wetter zu schlecht war, um in den Garten zu gehen. Mama, Oma und ich spielten meistens Rommé, manchmal auch Canasta. Auch meine andere Oma machte, wenn sie zu Besuch kam (etwa einmal die Woche) beim Kartenspielen mit.
    irgendwann lernten wir dann MAU-MAU, 20 ab und Schwimmen. Ich denke, dass das ein guter Eintieg für mich zum Skat-Spielen war.

    Beliebt war auch das Knobeln mit den Streichhölzern....
    8) The Smoker You Drink, The Player You Get 8)

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    Mittwoch, 24. Februar 2016, 08:10

    Spielen - in oder out oder wie oder was....

    ergänzend zum Thema spielen möchte ich noch folgendes anmerken.

    etwas off: ich hatte schon in den frühen achzigern Computer (Pet,VC20,C64,Atari etc.) und war jahrzehntelang in der sog. IT tätig.

    Nur, ist es mit der Spielerei ähnlich wie mit den Eßgewohnheiten: nach immer mehr "höher,schneller,breiter" bzw. "mit-mit,an,a´la" kommt man wieder zurück zu den "klassischen Dingen".

    Meine Frau und ich pflegen das Hobby "spielen" recht intensiv, und wir legen mehrmals im Monat sogenannte Spieleabende ein. Einmal mit einem befreundeten Ehepaar unseres Alters, und einmal mit meiner 25 jährigen Tochter und deren gleichaltrigem Freund.

    Interessant finde ich dabei, das, was mir Julia so aus ihrem gleichaltrigen Bekanntenkreis erzählt:

    Ein Gespräch mit Arbeitskolleginnen (sinngemäß) an einem Freitag nachmittag :

    X: und Julia, was macht ihr so am Wochenende ?
    J: am Samstag fahren wir zu meinem Papa
    X: ist der krank ? ( dazu sage ich jetzt nix, kann mich aber ob dieser Einstellung der Kollegin eines Kopfschüttelns nicht erwehren kann)
    J: Quatsch, wir fahren da hin und machen einen Spieleabend.
    X: und was spielt ihr da so ?
    J: Risiko, Karten, Würfeln, Tipp-Kick, Börsenspiel, .... keine Ahnung, wir finden immer was.
    X: ach, analoge Spiele ?

    Was soll ich dazu noch sagen.....
    8) The Smoker You Drink, The Player You Get 8)

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    Mittwoch, 24. Februar 2016, 17:10

    Gesellschaftsspiele gestern und heute

    In unserem 4- Personen Haushalt kursieren aktuell, wenn ich alles richtig überblicke:

    - 2 PC´s
    - 2 Laptops
    - 1 Tablet
    - 3 Smartphones

    Insbesondere die Kinder daddeln, sofern es ihre schulischen und sonstigen Verpflichtungen zulassen, darauf ohne Ende. Da fehlt manchmal trotz mahnender Worte meinerseits die Selbstdisziplin.
    Noch vor wenigen Jahren holte ich mehr oder weniger regelmäßig die "Spielekiste" (sehr schönes Exemplar aus Holz) heraus und spielte mit den Kids: Mensch ärgere dich nicht, Halma, Mühle, Dame oder Mau- Mau.
    Das ist nun weitgehend eingeschlafen :S . Vermutlich hängt es auch mit dem fortgeschrittenen Alter der beiden Mädchen (werden in diesem Jahr 13 und 17) zusammen.
    Begeistert bin ich davon nicht, habe aber innerfamiliär einen relativ schweren Stand damit, da auch meine Frau relativ technikaffin ist.
    In anderen Haushalten geht´s lt. eigener Anschauung teilweise noch schlimmer zu. Und solange die schulischen Leistungen noch stimmen (und das tun sie)... :| .