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    Mittwoch, 8. April 2020, 21:10

    RE: James Drury verstorben

    Ich mochte ihn auch sehr gern, und sah mir oft "Die Leute von der Shiloh Ranch" an.
    R. I. P.
    Der vielen von uns als namenloser "Virginian" aus der gleichnamigen TV- Westernserie bekannte amerikanische Schauspieler ist bereits gestern im Alter von 85 Jahren von uns gegangen.
    Der irischstämmige, 1934 in New York geborene Drury kam bereits in den 50er Jahren nach Hollywood, wo er in Produktionen wie "Die Saat der Gewalt", "Alarm im Weltall" oder "Pulverdampf und heiße Lieder" (den ersten Spielfilm mit Elvis Presley) auftrat.
    Im Jahre 1962 machte er den entscheidenden Karrieresprung, als er neben Doug McClure als "Trampas" die Hauptrolle des Vormanns "Virginian" in dem langlebigen TV- Westernformat "The Virginian / Die Leute von der Shiloh Ranch" besetzte. Drury spielte zwischen 1962 und 1971 in allen neun Staffeln dieser erfolgreichen Westernserie den eher wortkargen Vormannn einer fiktiven Ranch im Staat Wyoming der 1890er Jahre.
    Neben den Formaten "Rauchende Colts" und "Bonanza" gehörte "Die Leute von der Shiloh Ranch" zu den langlebigsten Westernserien der USA. Zwischen 1962 und 1971 wurden dort 242 Episoden in Überlänge von jeweils 90 Minuten gesendet, während bei uns in Deutschland ab November 1970 171 gekürzte Folgen im Sonntagabendprogramm des ZDF ausgestrahlt wurden.
    Nach dem Ende von "Die Leute von der Shiloh Ranch" setzte Drury seine Tätigkeit als Theaterschauspieler fort und hatte daneben zahlreiche Auftritte in TV- Serien wie "Alias Smith and Jones" sowie "Feuerwache 23". 1993 sah man ihn in der Actionserie "Walker, Texas Ranger".
    Privat mußte James Drury einige Schicksalsschläge hinnehmen. Er war dreimal verheiratet und besaß zwei Kinder aus seiner ersten Ehe. Seine ersten beiden Ehen endeten in Scheidung, seine langjährige dritte Ehefrau, Carl Ann Head, verstarb 2019 nach vierzig Ehejahren.
    James Drury soll nach Aussage seiner Assistentin eines natürlichen Todes gestorben sein.
    Möge der bekannte Seriendarsteller James Drury alias "Virginian" in Frieden ruhen.

    www.youtube.com/watch?v=9Q6pkbdrIug

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    Dienstag, 11. August 2020, 16:50

    Fips Asmussen verstorben

    Als Angehöriger der "Erlebnisgeneration" war Fips Asmussen alias Rainer Pries einer der letzten Meister des klassischen Witzeerzählens, einer Kunst, die den heutigen Nachgeborenen weitgehend abhanden gekommen zu sein scheint. Hinzu kam, daß er mit seinen Zoten herrlich politisch unkorrekt sein konnte (" Wie geht´s dir ? Du hast so weiche Hände, bist Du arbeitslos ?"). Damit war er ein typischer Comedian der alten Bundesrepublik der 60er bis 90er Jahre, bevor sich die "political correctness" wie Mehltau über das Land zu legen begann.
    Nun ist der gebürtige Hamburger im Alter von 82 Jahren bereits am vergangenen Sonntag von uns gegangen.
    Fips Asmussen´s Karriere begann bereits in den 60ern, als er zunächst noch durch Kabarettauftritte glänzte. Einem sehr großen Publikum wurde er dagegen als "Witzeonkel" durch das Fernsehen bekannt, wo er, meist an einem Tresen stehend, mit oft eher kurzen, aber pointierten Witzen aufwarten konnte.
    Neben seinen Auftritten im Fernsehen und auf der Bühne nahm Fips Asmussen im Lauf seiner Karriere über fünfzig Tonträger auf.
    Ab den 70er Jahren war er auch vermehrt als Blödelbarde im Einsatz und interpretierte zahlreiche Schlager in seinem Sinne neu.
    Möge der sympathische Hamburger Fips Asmussen in Frieden ruhen.

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    Freitag, 11. September 2020, 22:47

    Diana Rigg gestorben

    Die auch bei uns in Deutschland immer noch sehr bekannte britische Schauspielerin starb bereits gestern im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung.
    Ihre frühen Kindheitsjahre verbrachte Diana Rigg im damaligen Britisch- Indien und erwarb sich dadurch einige Sprachkenntnisse in der Landessprache Hindi.
    Zur internationalen Berühmtheit wurde die mittlerweile attraktiv erscheinende junge Frau ab 1965 als emanzipierte Agentin Emma Peel durch die 60er Jahre- Kultserie "The Avengers / Mit Schirm, Charme und Melone".
    In dem James Bond- Film "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" spielte sie 1969 die Hauptrolle der Tracy, die James Bond, damals verkörpert durch George Lazenby, sogar heiratete. Über viele Jahre galt der Agententhriller als einer der schwächeren dieser Reihe, wird aber mittlerweile von der James Bond- Fangemeinde positiver bewertet.
    Danach stand Diana Rigg u.a. im Jahre 1982 für die Agatha Christie- Verfilmung "Das Böse unter der Sonne" vor der Kamera und spielte in den Folgejahren in der Bühnenversion von "My Fair Lady" die weibliche Hauptrolle.
    Jüngeren Fans wurde sie durch ihre Rolle in der Fantasy- Serie "Game of Thrones" ein Begriff. Diana Rigg war bereits 75 Jahre alt, als sie 2013 die Rolle der Olenna Tyrell übernahm. Für diese Arbeit erhielt sie drei Emmy- Nominierungen.
    Möge die unvergessene und einstmals ausgesprochen attraktive, sehr vielseitige britische Schauspielerin Diana Rigg in Frieden ruhen.
    www.youtube.com/watch?v=NS6E5AaKlBw

    124

    Montag, 14. September 2020, 23:28

    RE: Diana Rigg gestorben

    Mir wird sie als "Mrs. Peel, wir werden gebraucht" unvergessen blieben (auch wenn sie der Emma Peel in ihrer Autobiographie keinen einzigen Satz gewidmet hat), das sah ich mir im Samstagnachmittagprogramm an.
    Und vor Jahren spielte Diana Rigg Mrs. Danvers in dem "Rebecca" Remake mit Charles Dance.
    Hoffentlich schreibt nun jemand eine Biographie ueber Diana Rigg's Leben, wo "The Avengers" ein gebuehrender Platz eingeraeumt wird.
    Aber so erging mir das auch mit Cloris Leachman's Autobiographie: "Lassie" mit Timmy hat sie leider mit keinem einzigen Satz erwaehnt. Dabei spielte Cloris Leachman eine zeitlang Timmy's Adoptivmutter, ehe June Lockhart die Rolle uebernahm.

    Biographien sind in der Regel viel objektiver und fuer die Fans auch ergiebiger.
    Die auch bei uns in Deutschland immer noch sehr bekannte britische Schauspielerin starb bereits gestern im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung.
    Ihre frühen Kindheitsjahre verbrachte Diana Rigg im damaligen Britisch- Indien und erwarb sich dadurch einige Sprachkenntnisse in der Landessprache Hindi.
    Zur internationalen Berühmtheit wurde die mittlerweile attraktiv erscheinende junge Frau ab 1965 als emanzipierte Agentin Emma Peel durch die 60er Jahre- Kultserie "The Avengers / Mit Schirm, Charme und Melone".

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    Mittwoch, 7. Oktober 2020, 10:35

    Juliette Gréco gestorben

    Bereits am 23. September ist die letzte Grande Dame des französischen Chansons von uns gegangen.
    In den 60er Jahren gehörte Juliette Gréco zweifelsohne zu den prominentesten Gesichtern des französischen Showbiz und wurde uns Kindern und Jugendlichen dieser Jahre nicht zuletzt durch ihre Rolle in der legendären TV- Serie "Belphégor, ou le fantome du Louvre" (Belphegor, oder das Geheimnis des Louvre) von 1965 überaus bekannt.
    Juliette Gréco, die am 7. Februar 1927 in Montpellier geboren wurde, wuchs während der Kriegsjahre überwiegend bei ihren Großeltern auf und hatte das, was man gemeinhin als eine "schwierige Kindheit" bezeichnet. Vielleicht auch deshalb brachte sie viele Voraussetzungen für ihre spätere, sehr eigenwillige Biographie mit. Ihr Vater, ein geborener Korse, verließ die Familie früh, während ihre Mutter nie ein liebevolles Verhältnis zu ihrer Tochter fand, als sie für die Résistance arbeitete.
    Im Jahre 1943 wurden Juliette, ihre Schwester sowie ihre Mutter von der Gestapo verhaftet. Juliette kam in das Gefängnis von Fresnes, aus dem man die damals noch Minderjährige nach kurzer Zeit wieder entließ.
    Nach Kriegsende ging sie nach Paris, wo sie den Philosophen Maurice Merleau- Ponty kennenlernte, der für sie zeitweise zu einer Art Vaterersatz wurde. Im Quartier Latin kam sie mit dem Jazz afroamerikanischer Musiker sowie mit dem Existentialismus eines Jean- Paul Sartre in Berührung, der die Freiheit des Individuums in den Mittelpunkt seiner Philosopie stellte.
    Grécos eigenwillige Vorstellung von französischen Chansons sowie ihr gesanglicher Karrierebeginn in zunächst kleineren Pariser Konzerthäusern war zunächst alles andere als ein Selbstläufer. Die Sängerin erinnerte sich in späteren Jahren an eine teilweise "feindselige Stimmung im Publikum und Buhrufen" und litt aus diesem Grund vor Liveauftritten zeitlebens unter starkem Lampenfieber, die auf den gemachten Negativerfahrungen ihrer Anfangsjahre beruhten.
    Mit "Je hais les dimanches" von Charles Aznavour sowie "Si tu t´imagines" von Raymond Queneau gelang ihr der endgültige künstlerische Durchbruch. Neben ihrem Gesang spielte sie auf der Theaterbühne und übernahm etliche Filmrollen, u.a. in Jean Cocteaus "Orphée" . Eine Hauptrolle gab ihr Starregisseuer Jean- Pierre Melvilles in seinem Drama "Quand tu liras cette lettre" von 1953.
    Nach einer Liaison mit Miles Davis war Juliette Gréco mit dem Rennfahrer Jean- Pierre Wimille liiert, der nach einem Unfall in Buenos Aires starb. Verheiratet war sie mit dem Schauspieler Philippe Lemaire. Die Ehe scheiterte jedoch bereits nach kurzer Zeit. Grécos zweiter Ehemann wurde Michel Piccoli. Ihre dritte und längste Ehe verband sie mit dem Pianisten und Arrangeur Gérard Gouamest, der sie bereits seit 1968 bei ihren Konzerten begleitet hatte. Diese Veranstaltungen führten sie in diesem Zeitrahmen auch nach Deutschland, dessen Publikum der auch bei uns zu dieser Zeit sehr populären Chansonette für diese Geste der Aussöhnung sehr dankbar war.
    Von ihren zahllosen Fans verabschiedete sich Juliette Gréco mit einer großen Tournee unter dem Leitmotto "Merci" bereits im Jahre 2015.
    Möge die letzte große Vertreterin des französischen Chansons in Frieden ruhen.

    www.youtube.com/watch?v=rL9-zbFHxjY

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    Montag, 12. Oktober 2020, 10:58

    RE: Juliette Gréco gestorben

    Vielen Dank, Uwe. Das ging mir sehr zu Herzen, denn ich mochte Juliette Gréco schon immer.
    Ich habe ihr Konzert in der Hamburger Musikhalle 1997 miterlebt, das war unvergesslich.
    ARTE hatte mal einen tollen Juliette Gréco Abend, den ich mir aufgenommen habe (Die wilden Jahre von St. Germain + Deshabillez-moi). Ihre Rolle in "Orphée" habe ich mehrmals gesehen, das ist einer meiner Lieblingsfilme mit Jean Marais (der auch einen thread in DwnZ wert waere).
    Mein Lieblingssong: https://www.youtube.com/watch?v=NLUmM67lSE4
    Hier ist ein kurzer clip ueber ihre Bezioehung zu Miles Davis: https://www.youtube.com/watch?v=4JUbLCWb15U
    Bereits am 23. September ist die letzte Grande Dame des französischen Chansons von uns gegangen.
    In den 60er Jahren gehörte Juliette Gréco zweifelsohne zu den prominentesten Gesichtern des französischen Showbiz und wurde uns Kindern und Jugendlichen dieser Jahre nicht zuletzt durch ihre Rolle in der legendären TV- Serie "Belphégor, ou le fantome du Louvre" (Belphegor, oder das Geheimnis des Louvre) von 1965 überaus bekannt.
    Juliette Gréco, die am 7. Februar 1927 in Montpellier geboren wurde, wuchs während der Kriegsjahre überwiegend bei ihren Großeltern auf und hatte das, was man gemeinhin als eine "schwierige Kindheit" bezeichnet. Vielleicht auch deshalb brachte sie viele Voraussetzungen für ihre spätere, sehr eigenwillige Biographie mit. Ihr Vater, ein geborener Korse, verließ die Familie früh, während ihre Mutter nie ein liebevolles Verhältnis zu ihrer Tochter fand, als sie für die Résistance arbeitete.
    Im Jahre 1943 wurden Juliette, ihre Schwester sowie ihre Mutter von der Gestapo verhaftet. Juliette kam in das Gefängnis von Fresnes, aus dem man die damals noch Minderjährige nach kurzer Zeit wieder entließ.
    Nach Kriegsende ging sie nach Paris, wo sie den Philosophen Maurice Merleau- Ponty kennenlernte, der für sie zeitweise zu einer Art Vaterersatz wurde. Im Quartier Latin kam sie mit dem Jazz afroamerikanischer Musiker sowie mit dem Existentialismus eines Jean- Paul Sartre in Berührung, der die Freiheit des Individuums in den Mittelpunkt seiner Philosopie stellte.
    Grécos eigenwillige Vorstellung von französischen Chansons sowie ihr gesanglicher Karrierebeginn in zunächst kleineren Pariser Konzerthäusern war zunächst alles andere als ein Selbstläufer. Die Sängerin erinnerte sich in späteren Jahren an eine teilweise "feindselige Stimmung im Publikum und Buhrufen" und litt aus diesem Grund vor Liveauftritten zeitlebens unter starkem Lampenfieber, die auf den gemachten Negativerfahrungen ihrer Anfangsjahre beruhten.
    Mit "Je hais les dimanches" von Charles Aznavour sowie "Si tu t´imagines" von Raymond Queneau gelang ihr der endgültige künstlerische Durchbruch. Neben ihrem Gesang spielte sie auf der Theaterbühne und übernahm etliche Filmrollen, u.a. in Jean Cocteaus "Orphée" . Eine Hauptrolle gab ihr Starregisseuer Jean- Pierre Melvilles in seinem Drama "Quand tu liras cette lettre" von 1953.
    Nach einer Liaison mit Miles Davis war Juliette Gréco mit dem Rennfahrer Jean- Pierre Wimille liiert, der nach einem Unfall in Buenos Aires starb. Verheiratet war sie mit dem Schauspieler Philippe Lemaire. Die Ehe scheiterte jedoch bereits nach kurzer Zeit. Grécos zweiter Ehemann wurde Michel Piccoli. Ihre dritte und längste Ehe verband sie mit dem Pianisten und Arrangeur Gérard Gouamest, der sie bereits seit 1968 bei ihren Konzerten begleitet hatte. Diese Veranstaltungen führten sie in diesem Zeitrahmen auch nach Deutschland, dessen Publikum der auch bei uns zu dieser Zeit sehr populären Chansonette für diese Geste der Aussöhnung sehr dankbar war.
    Von ihren zahllosen Fans verabschiedete sich Juliette Gréco mit einer großen Tournee unter dem Leitmotto "Merci" bereits im Jahre 2015.
    Möge die letzte große Vertreterin des französischen Chansons in Frieden ruhen.

    www.youtube.com/watch?v=rL9-zbFHxjY

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    Samstag, 31. Oktober 2020, 15:29

    Sean Connery verstorben

    Ich muß gestehen, daß ich mit den ersten "007"- Verfilmungen in meiner Jugend nicht allzu viel anfangen konnte, zumal ich erst im Verlauf der 70er Jahre über die Fernsehausstrahlungen damit Bekanntschaft gemacht habe. Zweifelsohne gehören aber die James Bond- Filme mit Sean Connery in der Rolle des smarten und polyglotten Geheimagenten "007" zu den stilbildenden Ikonen internationaler Produktionen der 60er Jahre.
    Vielen seiner Fans gilt bis zum heutigen Tag Sean Connery als "der beste James Bond, den es je gab".
    Der 1930 im schottischen Edinburgh geborene, äußerst vielseitige Darsteller, ist heute im Alter von neunzig Jahren von uns gegangen.
    Seine Vita liest sich beinahe wie ein modernes Märchen. Sohn einer Arbeiterfamilie, Arbeit als Milchmann, Baggerfahrer und Sargpolierer. Seine Leidenschaft für Bodybuilding verhalf ihm nicht nur zu Jobs als Kunstmodell, sondern nach bescheidenen Anfängen auch zum großen Sprung auf die Leinwand.
    1962 schuf er als "Agent 007" den Beginn einer Kinolegende und verkörperte in den Folgejahren sieben Mal den Frauenhelden im Dienst des britischen MI 6. "007" wurde allein durch diese frühen Produktionen zu einer der weltweit bekanntesten Filmfiguren überhaupt.
    Seine Vielseitigkeit bewies Connery in den folgenden Jahrzehnten durch teils herausragende Filme wie "Mord im Orient- Express", "Der Name der Rose", "Jagd auf Roter Oktober" oder "Der erste Ritter". Für "Die Unbestechlichen" erhielt er einen Oscar als bester Nebendarsteller.
    Als prominentes Mitglied der "Scottish National Party" setzte sich Sean Connery vehement für die Unabhängigkeit Schottlands vom Vereinigten Königreich ein.
    Im Jahre 2006 gab Connery in einem Interview an, sich endgültig zur Ruhe gesetzt zu haben, nachdem der charismatische Schauspieler bereits längst zu einer Legende der Filmgeschichte geworden war.
    Möge Sean Connery, der filmisch die 60er Jahre stilbildend geprägt hat wie kaum ein anderer Schauspieler dieses Jahrzehnts, in Frieden ruhen.

    128

    Montag, 2. November 2020, 13:56

    Oh oh, in meiner Jugend habe ich mit Freunden im Dorfkino den "J.B. jagt Dr. No" gesehen. Die Ursula Andres im Bikini hat uns ganz schön wuschig gemacht, wenn ich mich recht entsinne :D

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    Montag, 2. November 2020, 16:22

    Ursula Undressed

    Yep, die noch lebende Deutschschweizerin hatte schon was und wird auch heute noch mit schöner Regelmäßigkeit zum "besten Bond- Girl aller Zeiten" gekürt. Meines Erachtens war es 1962 das erste Mal, daß in einer internationalen Filmproduktion der Typus eines neuartigen, athletischen Frauenkörpers als "role model" dem Publikum nahegebracht wurde. Leider ist ihr in den Folgejahren die ganz große Filmkarriere versagt geblieben, stattdessen erhielt sie aufgrund von Rollen, in denen sie oft nur leicht bekleidet auftrat, den Branchenspitznamen "Ursula Undressed".
    In den 50ern soll sie übrigens eng mit James Dean befreundet gewesen sein :thumbup: .

    www.youtube.com/watch?v=FQXnfjBd-hA

    130

    Mittwoch, 4. November 2020, 10:02

    Spencer Davis

    Wieder ist ein Idol unserer Jugend verstorben.
    Der walisische Rockmusiker Spencer Davis (1939 -2020) ist tot.
    Der 1939 in Swansea in Wales geborene Spencer Davis,
    gründete mit Muff Winwood 1963 die Spencer Davis Group.
    Sänger und Gitarrist wurde der erst 17 Jährige Steve Winwood.
    Ihre größten Hits waren zwischen 1963 und 1967
    Keep On Running“, „Somebody Help Me“ und „Gimme Some Loving“.

    R.I.P

    131

    Freitag, 6. November 2020, 13:11

    Ken Hensley

    Nun ist Ken Hensley im Alter von 75 Jahren gestorben. Er war Sänger, Gitarrist und Keyboarder der Band "Uriah Heep" . Die Band war sehr erfolgreich, besonders "Lady in Black" wurde in meiner Jugend praktisch auf jeder Party hoch und runter gespielt.

    RIP

    132

    Dienstag, 24. November 2020, 12:12

    "Komisch fand ich mich nicht, aber alle haben über mich gelacht" - Karl Dall verstorben

    Der zusammen mit seinen Kollegen Mike Krüger und Otto Waalkes bekannteste zeitgenössische norddeutsche Komiker mit dem hängenden Augenlid feierte seit den 70er Jahren zahlreiche Erfolge auf Bühne und Fernsehen. In Erinnerung geblieben ist mir u.a. einer seiner markantesten Kalauer: ""Du bist Oldenburger ? Auf denen sind wir früher immer zur Schule geritten !" :thumbup:
    Ich persönlich mochte stets seine schnoddrig- dröge norddeutsche Art, mit der er bei vielen Zuschauern (nicht bei allen) sehr gut ankam. Dabei wurden ihm ursprünglich ganz andere Dinge in die Wiege gelegt. Der 1941 in Emden geborene Sohn eines Schuldirektors sollte nach dem Willen seiner Eltern eigentlich Beamter werden, er selbst sah sich in jungen Jahren aber eher als Fotograf oder Kameramann. Letztendlich entwickelte er sich in der zehnten Klasse zum Schulabbrecher, machte das Beste daraus und wurde in den Folgejahren schließlich zum Berufskomiker.
    1967 begann seine Karriere mit der Gruppe "Insterburg & Co.", die schnell zum Geheimtip in der damaligen Studentenszene wurde. Die despektierliche Blödel- Truppe paßte perfekt in die Zeit der Aufbruchstimmung der späten 60er und frühen 70er Jahre und ging erst gegen Ende dieses Jahrzehnts auseinander. Zu dieser Zeit hatte Karl Dall bereits Kontakte zum damals noch expandierenden öffentlich- rechtlichen Fernsehen geknüpft, brachte den "Musikladen" mit auf den Bildschirm, assistierte bei Rudi Carrells "Am laufenden Band" und spielte in "Verstehen sie Spaß ?" Telefonstreiche.
    In den Folgejahren moderierte er als Kalauerkönig TV- Talkshows ("Dall-As"), plazierte sich mit Gassenhauern wie "Diese Scheibe ist ein Hit" in den Charts und stand als Schauspieler in Nebenrollen für diverse Klamaukkomödien vor der Kamera.
    Fernsehgeschichte schrieb 1992 sein spektakulärer Wechsel von RTL zu SAT 1 ("Jux und Dallerei"). Zu dieser Entscheidung äußerte er sich in späteren Jahren: "Bei RTL habe ich mir die Sporen verdient, bei SAT 1 die Mäuse". Doch bereits 1995 kehrte Karl Dall zu RTL zurück, moderierte etwa "Karls Kneipe" oder wirkte in Rudi Carrells Show "7 Tage - 7 Köpfe" mit. Nach der Jahrtausendwende sah man ihn eher seltener auf dem Bildschirm. Angebote für B- Promiformate wie "Promi Big Brother" oder "Das Dschungelcamp" lehnte er vehement ab. "Lieber würde ich Klos putzen, außerdem hat meine Frau mir gedroht, mich zu verlassen, sollte ich jemals an so etwas teilnehmen", erzählte er in einem Interview vor einigen Jahren.
    Verheiratet war Karl Dall seit 1971. Tochter Janina sorgte als Stuntfrau für Aufsehen und wanderte später nach Kanada aus. Und auch wenn Karl Dall seine Bühnentourneen bereits 2017 nach fünfzig Jahren einstellte, zur Ruhe setzen wollte er sich noch lange nicht.
    Der unvergessene ostfriesische Komiker starb am 23. November 2020 im Alter von 79 Jahren an den Folgen eines schweren Schlaganfalls. Möge Karl Dall in Frieden ruhen.

    www.youtube.com/watch?v=uah_7xJz_uI
    www.youtube.com/watch?v=iLK1-eyn9gg
    www.youtube.com/watch?v=ORmt6-4oY2Q

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    Mittwoch, 25. November 2020, 11:17

    Karl Dall

    Den Karl Dall habe ich tatsächlich einmal auf der Bühne gesehen. Das war irgendwann Mitte/Ende der 70er mit der "Blödelbardentruppe" Insterburg & Co.

    134

    Mittwoch, 25. November 2020, 16:00

    Karl Dall bei Insterburg & Co.

    Da liegst Du zeitlich voll im Rahmen, Armin ! Insterburg & Co. bestand als Formation zwischen 1967 und 1979.