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    Freitag, 22. September 2017, 12:52

    Armin der Hesse

    Hallo,

    auch ich möchte mich kurz vorstellen. Ich werde in Kürze unglaubliche 62 Jahre alt und wohne im schönen Hessen.

    Bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und war gleich sehr davon angetan. Hier finden sich viele Dinge, denen ich im Laufe meines Lebens begegnet bin, ob nun FELIX der Kater oder LP's (wir nannten die ja stylischerweise "Ell Pies" ) also das Denglifizieren gab es auch schon Anfang der 70er. Übrigens war das "Deep Purple in Rock", die ich auf meinem Mono-Plattenspieler hörte bis zum Abwinken. Die erste Single (sie kam sozusagen Weihnachten mit dem Plattenspieler) war nebenbei bemerkt "With a Little Help from my friend" von Joe Cocker selig!

    Noch gehöre ich zur arbeitenden Bevölkerung, das wird sich aber spätestens im Mai 2019 ändern.

    Bevor ich ins Plaudern komme beende ich meinen "Vortrag" an der Stelle und bedanke mich nochmals für die Aufnahme. Wer Fragen hat soll die halt stellen ;)

    2

    Freitag, 22. September 2017, 18:49

    Hallo Armin,

    herzlich willkommen im Forum und viele Grüße ins schöne Hessen. Dort bin ich vor unglaublich vielen Jahren aufgewachsen.

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    Freitag, 22. September 2017, 20:03

    Auch von mir ein herzliches Willkommen und viel Spaß beim Schmökern in den zahlreichen Forumsbeiträgen !

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    Montag, 25. September 2017, 16:03

    Danke für die Aufnahme!

    Vielen Dank! Ja hier gibt es in der Tat einiges zu sehen. Es ist schier unfassbar, wie sehr sich die Welt verändert hat seit meiner Kindheit, und das rasend schnell. Meine Kinder kennen so etwas wie ein Testbild nicht mehr, und haben auch kein Gummitwist gespielt (ok, ich auch nicht, war ja schließlich ein Junge, und Gummitwist war Mädchenkram!) . Immerhin, Monopoli und Mensch ärgere dich nicht gab es auch bei meinen Plagen. Wenn ich diese Seiten hier durchstreife, werden viele Erinnerungen wach. Die Großeltern, Großvater Bergmann, hatten selbstverständlich noch 3 Schweine im Stall, ganz zu schweigen vom Hühnerstall, der nicht nur Eier lieferte, sondern auch die Federn für meinen total indianischen Federschmuck. Statt in virtuellen Landschaften sind mein Freund und ich im Feld auf die Jagd gegangen, immer auf der Hut vor dem sog. "Feldschütz", so ein Amt gab es damals noch. Mit Pfeil und Bogen Marke Eigenbau, gut für die Hasen, wir haben nie einen erwischt!

    Ja, das waren noch Zeiten :)

    5

    Dienstag, 3. Oktober 2017, 19:15

    Hallo Armin!
    Da sind wir ja der gleiche Jahrgang und mit den selben Abenteuern und Spielzeugen aufgewachsen.
    Und wahrscheinlich auch mit dem selben mageren Fernsehprogramm.
    Aber das haben wir damals garnicht so empfunden den wir wussten es ja auch nicht anders.
    Und für mehr als ein paar halbe Stunden vor der Glotze war eh keine Zeit denn unser Leben spielte sich ja draußen ab.
    Aber was red ich hier kann man auch wieder die Welt von damals entdecken.
    Viel Spaß dabei Erhard

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    Montag, 9. Oktober 2017, 09:09

    So war das wohl



    "Und wahrscheinlich auch mit dem selben mageren Fernsehprogramm.
    Aber das haben wir damals garnicht so empfunden den wir wussten es ja auch nicht anders
    ."

    Muss wohl so gewesen sein! Wenn ich mich recht entsinne, war nach der Schule erst mal Hausaufgaben angesagt (gerne auch einfach "hingehuddelt") , dann je nach Alter runter auf die Straße (Cowboy & Indianer) später dann bis zum Alter von 10 Jahren zum Sportplatz und Fußballspielen. Da konnte die Kinderstunde im TV auch mal ausfallen.

    Und für mehr als ein paar halbe Stunden vor der Glotze war eh keine Zeit denn unser Leben spielte sich ja draußen ab.

    Richtig, Cowboy & Indianer, die Umgebung der Ortschaft (damals eine 2000 Seelen-Gemeinde) erkunden. Sehr beliebt war das Spiel mit dem Feuer, Maggi-Suppen auf einem Lagerfeuer kochen, die Herstellung von Waffen (Schleuder/Zwille, Pfeil & Bogen, Speere) die mit zunehmendem Alter immer gefährlicher wurden (ein dicker Nagel auf die Bahngleise gelegt hat mit etwas Glück nach der Überfahrt durch eine Lok durchaus eine pfeilspitzenähnliche Form, zur Not wurde mit einer Zange nachgeholfen. Irgendwann haben wir durch ältere Jungen erfahren, dass man mit Hilfe eines Unkraut-Vernichtungsmittels in der Mischung mit Puderzucker Sprengstoff herstellen kann. Ich wundere mich bis heute, dass das alles "gut" gegangen ist und niemand ernstlich verletzt wurde bis auf eine Ausnahme, die aber mit einem "Wurfmesser" zu tun hatte. Diese Helikopter-Eltern gab es noch nicht. Ich stamme aus kleinbürgerlichen Verhältnissen, mein Vater war Angestellter im öffentlichen Dienst, und die zahlreichen Kinder um mich herum waren auch nicht mit Reichtümern gesegnet.

    Ich habe tagelang versucht, eine Laserpistole zu konstruieren, wie sie in der Serie "Raumschiff Orion" zu sehen war. Vermutlich war der 9V Block doch zu gering dimensioniert, und auch die speziellen Linsen, die ich mir ausgedacht hatte, waren nirgends zu beschaffen, es blieb bei unzähligen Zeichnungen auf Schreibmaschinenpapier!

    Ja hier gibt es wirklich eine ganze Menge an Dingen, die Erinnerungen wecken. Ich genieße es! :thumbsup: