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    Samstag, 14. September 2013, 21:55

    Landser am Ende

    Vielen Dank, hatte ich auch gerade über "Wikipedia" recherchiert.
    Über die Art und Weise, wie die Einstellung betrieben wurde, kann sich jeder Forist sein eigenes Urteil bilden.
    Bekanntlich wurde vor kurzem auch Herr Augstein jun. von dieser Institution auf eine schwarze Liste gesetzt. :evil:

    22

    Samstag, 14. September 2013, 22:37

    Es wird ja nicht nur an den Wiesenthalern gelegen haben (das wäre ja auch sozusagen noch schöner ... aber würde einen bei allerhand vorauseilendem Gehorsam aller Art im Lande auch nicht mehr wundern). Auch Zurückgehen der Auflage, Schwinden potentieller Kundschaft und Mangel an Autoren dürften eine Rolle gespielt haben.

    Der Wikipedia-Artikel ist ja unglaublich tendenziös, einseitig. Von Objektivität keine Spur.

    23

    Donnerstag, 17. Juli 2014, 18:48

    Der Landser heißt nun Weltkrieg

    Vor einigen Tagen in einer großen deutschen Bahnhofsbuchhandlung entdeckt.
    Der Nachfolger des "Landser" heißt nun "Weltkrieg". Übernommen wurde das Format von einem Schweizer Verlag (Media...irgendwas). Ansonsten blieben sowohl Romanformat als auch die gezeichneten Titelbilder wie bisher. Was auffällt, ist das immens große Lettering. Entweder sollen hiermit Greise mit Augenproblemen oder halbe Analphabeten angesprochen werden. Auf jeden Fall füllt man so mit weniger Text schneller ein Heft... :thumbdown:

    Lupo911

    unregistriert

    24

    Freitag, 4. September 2015, 12:46

    Dann kann ich hier ja auch mal meine Roman-Literatur reinschreiben. Wurde bisher nicht genannt. Ich hoffe, es liegt nicht wieder an der "Reichshauptstadt", dass meine "Welt" hier abweicht. So um '67 lasen wir, ach was...verschlungen haben wir die Romane. Einmal war es "Kommissar X" und zum anderen "Die schwarze Fledermaus". Kommissar X wurde gar verfilmt. Halb deutsch, halb amerikanisch glaube ich ohne vorher zu googeln. Der Romanheld hieß Jo Louis Walker und sein Freund und Leiter der Mordkommission Manhattan, Captain Tom Rowland, wurde unter dem Verlagspseudonym Bert F. Island geschrieben.

    Die Fledermaus war sicher aus heutiger Sicht der Vorläufer von Batman. Mit dem Unterschied, das der Held ein blinder Anwalt war, sein Augenlicht durch eine OP wieder erlangte und das aber für sich behielt. So hatte er einen Vorteil und seine Gegner trauten ihm die Heldentaten der Fledermaus nicht zu. Es gab einen etwas trotteligen Kommissar, der ihn immer entlarven wollte, was ihm natürlich nicht gelang.


    25

    Freitag, 4. September 2015, 18:10

    Romanhefte

    Interessant. Romanhefte haben mich im Vergleich zu Comics weder als Kind noch als Jugendlicher interessiert.
    Aus unerfindlichen Gründen ging dieser Kelch an mir vorbei. Dunkel erinnern kann ich mich an sehr wenige Perry Rhodan- oder Landserhefte, die meinen Weg mal gekreuzt haben. Das war´s dann aber auch.
    Die "Reichshauptstadt" ;) ist übrigens ein hervorragender Einkaufsmarkt sowohl für antiquarische Comics als auch für Romanhefte. Meines Erachtens hängt das mit den vielen gut klimatisierten Neubauwohnungen zusammen, die nach dem Krieg entstanden. Jedenfalls habe ich aus Berlin auffallend viele Hefte in guten bis sehr guten Erhaltungen bekommen, ohne die oft anzutreffenden Stockflecken oder den Modergeruch alter Kellergewölbe.